Politik & Wirtschaft

Chemie-Tarifrunde 2022: Viele Firmen bleiben auf höheren Kosten sitzen

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Mitarbeiter der BASF
Tarifrunde: Seit Anfang März laufen die Verhandlungen für 580.000 Mitarbeiter in 1.900 Betrieben. Foto: BASF

Die Chemie-Tarifrunde 2022 hat begonnen. Zur wirtschaftlichen Lage der Chemieunternehmen werden wir in den kommenden Monaten immer wieder Fakten und Infografiken veröffentlichen, die Auskunft geben über die Branchenkonjunktur, über Kosten, Löhne und Investitionsanforderungen. Diesmal im Fokus: was die steigenden Preise für die Unternehmen bedeuten.

Die explodierenden Preise für Rohstoffe und Energie können die Betriebe nur teilweise an ihre Kunden weitergeben. Jeder siebte Betrieb bleibt sogar komplett auf seinen höheren Bezugskosten sitzen. Das schmälert die Erträge der Unternehmen - und damit den Spielraum in den Tarifverhandlungen.

Informationen und Neuigkeiten zur Chemie-Tarifrunde 2022 finden Sie auchbeim Bundesarbeitgeberverband Chemiesowie in den sozialen Netzwerken unter #chemie22.

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Gewerkschaft und Arbeitgeber in Chemie und Pharma haben sich auf einen Tarifabschluss verständigt: Von März bis Dezember 2026 werden die Tarifentgelte unverändert fortgeschrieben. Ab Januar 2027 gibt es eine Entgeltsteigerung um 2,1 Prozent, ab Januar 2028 um 2,4 Prozent. Der Tarifabschluss umfasst auch besondere Maßnahmen zur Stabilisierung der krisengeschüttelten Chemie-Industrie.

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