Freizeit-Tipps

Die wichtigsten Gartenarbeiten im Frühjahr

7 Tipps, wie Sie Ihren Garten für den Frühling fit machen.

von Robyn Schmidt

· Lesezeit 3 Minuten.

Der Frühling steht vor der Tür: Damit die Büsche und Beete bald wieder bunt leuchten, muss ein wenig nachgeholfen werden. So bereiten Sie Ihren Garten auf die grüne Jahreszeit vor:

Ab ins Frühbeet

Während einige Zöglinge noch auf der Fensterbank gedeihen, können andere Saaten ab März bereits ins Frühbeet im Garten. Das ist ein flaches, kastenförmiges Gewächshaus mit Wänden und einem Deckel aus transparenter Folie oder Glas. Der Vorteil gegenüber der Zimmer-Anzucht: Die Pflanzen härten besser ab und gewöhnen sich an das Klima im Freien. Im Idealfall scheint regelmäßig Sonne aufs Beet, auch hier sollte auf die richtige Lüftung geachtet werden. Für das Frühbeet eignen sich Kohl, Tomaten, Radieschen, Gurken, Kohlrabi oder Sonnenblumen. Im Laufe der Saison können Gärtner die Pflanzen ins „echte“ Beet umpflanzen.

Obstbäume lichten

Besitzer von Obstbäumen sollten im Frühjahr zur Gartenschere greifen. Der richtige Zeitpunkt ist dabei besonders wichtig: Schneidet man bei noch zu großer Kälte, verheilen die Schnittstellen schlechter. Verpasst man aber den Moment, bevor die Wachstumsphase so richtig einsetzt, treibt der Baum eventuell nicht richtig aus und trägt später weniger Früchte. Am besten sind in der Regel der Spätwinter oder die ersten Anfänge des Frühlings. Kürzen sollte man aneinander reibende Äste, Totholz und Äste, die steil nach oben wachsen. Außerdem sollte man die Baumkrone lichten, damit mehr Sonne einfallen kann.

Pflanzen-Frostschutz

Im Frühjahr schwanken die Temperaturen häufig, was für Gärtner tückisch werden kann. Einige Pflanzen verbringen den Winter unter einer luft- und lichtdurchlässigen Frostschutzdecke. Das Problem: Zu warm sollte den Pflanzen nicht werden. Also am besten den Wetterbericht aufmerksam verfolgen und bei frühlinghaften Tagen die Pflanzen auspacken. Kehrt die Kälte zurück, einfach den Pflanzen-Wintermantel wieder überstreifen.


Vorzucht auf der Fensterbank

Damit die neuen Sprösslinge im Spätfrühling direkt ins Beet können, kann man sie schon im Haus anzüchten. Ab Mitte Februar und Anfang März darf beispielsweise mit Paprikas, Chilis, Tomaten und Kräutern losgelegt werden. Dafür braucht es nur ein sonniges Fleckchen und Zimmertemperatur. Die besten Bedingungen liefert ein Mini-Gewächshaus aus Glas, Plastik oder Holz. Wichtig: Die Saat gedeiht besser in spezieller Anzuchterde als in normaler Blumenerde, da diese feiner ist und weniger Nährstoffe enthält, was für die empfindlichen Jungpflanzen verträglicher ist.

Beete vorbereiten

Die Basis eines blühenden Gartens ist ein guter Boden. Um die Erde optimal vorzubereiten, heißt es: Beete auflockern und belüften, jäten und abgestorbene Pflanzenreste entfernen. Nun gilt es, die Beete mit den Nährstoffen anzureichern, die die Pflanzen für ihr Wachstum brauchen. Kurz gesagt: Es ist Zeit, zu düngen. Wer Kompost im Garten hat, kann diesen als natürliches Düngemittel verteilen. Alternativ gibt es auch mineralischen Dünger zu kaufen.

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Werkzeug-Check

Bei schönem Wetter möchte man im Garten am liebsten direkt loslegen. Doch ohne die richtigen Werkzeuge erblüht kein Garten: Also nutzen Sie die noch kühle Zeit und kontrollieren Sie den Zustand von Spaten, Scheren und Handschuhen und ersetzen Sie kaputte Töpfe. So gehen Sie gut vorbereitet in die neue Saison.

Ran an den Mäher

Ab Mitte März heißt es wieder: Ran an den Rasenmäher – außer es herrschen noch frostige Bedingungen. Bei der ersten Runde sollte man noch die größte Schnitthöhe einstellen, in den Folgewochen kann langsam auf die Idealhöhe hingearbeitet werden. Suchen Sie sich zum Start aber am besten einen Tag mit trockenem Gras aus.

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