Politik & Wirtschaft

Michelin verringert ökologischen Fußabdruck um fast zwei Drittel

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Michelin verringert ökologischen Fußabdruck um fast zwei Drittel
Michelin-Standort Bad Kreuznach: Am 26. März gehen zur weltweiten Earth Hour an den markanten Wassertürmen als Zeichen für mehr Klimaschutz vorübergehend die Lichter aus. Foto: Michelin

Seit 2005 messen alle Produktionswerke der Michelin Gruppe ihren ökologischen Fußabdruck. In Bad Kreuznach haben zahlreiche Energie- und Umweltprojekte zu einer Reduktion dieser Kennzahl um 62 Prozent geführt. Zum Beispiel hat das Werk seinen jährlichen Kohlendioxid-Ausstoß seit 2005 nach internen Berechnungen der Michelin Energiezentrale am Standort Bad Kreuznach um mehr als 33.000 Tonnen verringert.

 

Dies gelang mit zahlreichen Energie-Projekten, wie der Inbetriebnahme einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage, einer sogenannten Konditherm-Anlage für die Energie-Rückgewinnung aus Prozessdampf, der Belegung eines großen Teils von Dachflächen und Carports mit Fotovoltaik und der Installation einer hoch energieeffizienten Elektrovulkanisation.

 

Auch Wasserverbrauch, Abfallmengen und Emissionen von flüchtigen Kohlenwasserstoffen (sogenannte VOC-Emissionen) konnte der Standort an der Nahe deutlich verringern. Das Werk legt in den kommenden Jahren weitere Projekte auf, um seinen ökologischen Fußabdruck auch in Zukunft signifikant zu reduzieren. Die Michelin Gruppe strebt bis 2050 eine klimaneutrale Reifenproduktion an.

 

Die Chemieindustrie engagiert sich für Klimaschutz und Nachhaltigkeit.

 

Lesen Sie hier, welche Unterstützung sie dafür braucht.

 

 

 

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