Wissenschaffer

So helfen Antischuppen-Shampoos

Produkte von Sebapharma bekämpfen Pilz auf der Kopfhaut.

von Ulrike Worlitz

· Lesezeit 1 Minute.

Schuppen nerven! Sie sehen unschön aus und sorgen für Juckreiz. Dagegen helfen Antischuppen-Shampoos. Das Unternehmen Sebapharma in Boppard beispielsweise stellt spezielle Haarwaschmittel („sebamed“) her. „Schuld an der häufigsten Form von Kopfschuppen ist ein an sich harmloser Pilz. Bei starker Fettproduktion der Kopfhaut breitet er sich verstärkt aus“, erklärt Michaela Arens-Corell, Leiterin der medizinisch-wissenschaftlichen Abteilung. Die Abbauprodukte des Hautfetts, die der Pilz ausscheidet, lösen Entzündungsprozesse aus: „Die natürliche Zellerneuerung wird gestört.“ Worauf die Kopfhaut mit übermäßiger Zellproduktion reagiert. Die Folge: Die mikroskopisch kleinen, toten Hautzellen rieseln nicht einzeln, sondern in sichtbaren Klumpen herunter.

Wie helfen nun die Shampoos? Spezifische Antipilzwirkstoffe bekämpfen die störenden Mikroorganismen. Die Haut kann sich erholen. „Liegt der pH-Wert noch dazu im leicht sauren Bereich bei 5,5, fühlt sie sich am wohlsten“, so die Biologin. Bei regelmäßiger Anwendung lassen sich das Schuppenproblem und der oft damit einhergehende Juckreiz in den Griff bekommen. Wer jedoch zu fettiger Kopfhaut neigt, muss immer wieder zum Problemlöser greifen.

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Über den Autor

Ulrike Worlitz

Redakteurin

Über das Unternehmen

Sebapharma