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Zukunft braucht Investition

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Zukunft braucht Investition
Beim Spatenstich: Vertreter von BASF, des Kooperationspartners GIG Karasek und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Foto: BASF

BASF baut Wärmepumpe für CO2-freien Dampf

In Ludwigshafen entsteht eine der weltgrößten industriellen Wärmepumpen zur CO2-freien Dampferzeugung: BASF baut ein System, das die Treibhausgas-Emissionen bei der Herstellung von Ameisensäure um bis zu 98 Prozent reduzieren wird. Das entspricht bis zu 100.000 Tonnen CO2 im Jahr! 

Die Wärmepumpe wird mit Grünstrom CO2-freien Dampf herstellen, vor allem für die Produktion von Ameisensäure: Das Produkt dient unter anderem zur Entkalkung, Desinfektion und Enteisung. Helmut Winterling, bei BASF Präsident für Europäische Verbundstandorte: „Uns geht es darum, unseren Kunden Produkte anzubieten, die einen geringeren CO2-Fußabdruck besitzen.“ Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Fuchs produziert Elektrolyte fürs E-Auto

Bisher kamen Elektrolytlösungen für die Batterien von E-Autos hauptsächlich aus Asien. Jetzt aber auch aus der Westpfalz! Im Herbst 2024 eröffnete der Schmierstoff-Spezialist Fuchs in Kaiserslautern die erste deutsche Produktionsanlage. Bis zu 20.000 Tonnen Elektrolyte verlassen pro Jahr das Werk.

Fuchs hatte sich bereits 2022 am Unternehmen E-Lyte Innovations beteiligt. Die Partner bauten in Kaiserslautern eine hochautomatisierte Anlage, die den Herstellungsprozess revolutioniert. Weil sie die Rohstoffzufuhr präzise steuert, sinkt der Lösemittelverbrauch für die Reinigung. Das Projekt wurde durch das Umweltinnovationsprogramm gefördert. 

Der Vorstandsvorsitzende Stefan Fuchs sagt: „Mit unserer Expertise im Bereich der Schmierstoffe und Funktionsflüssigkeiten können wir nun den gesamten Bedarf entlang des Lebenszyklus einer Batterie abdecken.“

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Rheinland-pfälzische Industriebetriebe haben im Jahr 2024 weniger in Anlagen, Maschinen, Grundstücke und Gebäude investiert als im Jahr zuvor. Der Rückgang beträgt 6,7 Prozent. Besonders groß war der Rückgang in der chemischen Industrie mit 9,9 Prozent.

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