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VCI: Nationale China-Strategie kann nur erster Schritt sein

Die Bundesregierung hat sich auf eine gemeinsame Strategie gegenüber China geeinigt. Der Verband der Chemischen Industrie bewertet das positiv - mahnt aber, den heimischen Industriestandort zu stärken.

von Redaktion

· Lesezeit 1 Minute.

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) begrüßt, dass sich die Bundesregierung nach langem Ringen auf eine gemeinsame Strategie gegenüber China verständigt hat. Jetzt komme es aber darauf an, dass die Ampel-Koalition die richtigen Akzente setzt.

VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup sagt: „Nur ein starker Wirtschaftsstandort hat auch politisches Gewicht. Wir müssen endlich hier unsere Hausaufgaben machen und unseren heimischen Industriestandort stärken. Sonst wird aus dem Exportweltmeister ein Ankündigungsweltmeister. Deutschland ist ein wichtiger Player, aber nur ein geeintes Europa kann China auf Augenhöhe begegnen.“

Insofern könne eine nationale China-Strategie nur ein erster Schritt sein. Ein enger, regelmäßiger Austausch von Politik und Wirtschaft zu geopolitischen und Sicherheitsfragen sei wichtiger denn je.

Es sei zudem klug, Risiken durch mehr Diversifizierung zu begrenzen. Die EU sollte deshalb zügig ihre globalen Partnerschaften ausbauen, zum Beispiel durch den Abschluss des EU-Mercosur-Abkommens.

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