Chemie-Tarifpolitik

Tarifentgelte zum Jahreswechsel weiter gestiegen

Für die Beschäftigten gab es ein erneutes dauerhaftes Plus von 3,25 Prozent. Für die Unternehmen ist das in der aktuellen Krisen ein Kraftakt.

von Redaktion

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Blick auf Ludwigshafen, Foto: stock.adobe.com - Mathias Weil
Ludwigshafen: Selbst wenn man die Inflation einrechnet, werden die Chemie-Beschäftigten 2024 mehr Geld in der Tasche haben. Foto: stock.adobe.com - Mathias Weil

Die Zeiten starker Teuerung scheinen erst einmal vorbei zu sein: Für das laufende Jahr rechnen die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute noch mit einer Inflation von 2,6 Prozent in Deutschland. Bereits die Tarifeinigung aus dem Herbst 2022 hatte die Beschäftigten in der Chemie mehrfach gegen die Folgen des Preisauftriebs abgesichert.

In zwei Stufen flossen jeweils 1.500 Euro Inflationsgeld als steuer- und beitragsfreie Einmalzahlungen, die zweite Tranche gerade erst in diesem Monat.

Zudem wurden die Tarifentgelte zum Jahreswechsel noch einmal dauerhaft um 3,25 Prozent angehoben (Tabellenerhöhung). Selbst wenn man die Inflation einrechnet, werden die Chemie-Beschäftigten 2024 also schon aufgrund der bisherigen Tarifvereinbarungen unterm Strich mehr Geld in der Tasche haben.

Für die Unternehmen ist die jüngste Tabellenerhöhung dagegen ein absoluter Kraftakt, weil sie mitten in der tiefsten Krise seit Jahrzehnten erfolgt.

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