Chemie in RLP

E-Auto: Gute Gründe für den Kauf

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Martin Wietschel, Foto: Fraunhofer
Martin Wietschel: Professor und Leiter Energietechnologien am Fraunhofer-Institut ISI. Foto: Fraunhofer

Vielen gelten Batterieautos als zu teuer. Da hilft die Förderprämie von aktuell 6.000 Euro für bis zu 40.000 Euro teure Modelle schon eine Menge. Ein VW ID.3 kostet dadurch ähnlich viel wie ein klassischer Golf. Gegenüber Benziner und Diesel hat der Stromer aber einen klaren Vorteil: Er ist in der Wartung um 30 bis 40 Prozent sparsamer. Diesen Effekt haben viele Verbraucher nicht auf der Rechnung.

Zudem sollen binnen zwei Jahren 50.000 öffentliche Ladestationen entstehen. Und die Installation in Miethäusern hat die Regierung gerade erleichtert. Der Strom aus der Steckdose als Treibstoff ist preiswerter als Benzin oder Diesel. Fazit: Der Stromer rechnet sich! Allerdings sollte man mehr als 11.000 Kilometer im Jahr fahren.

Die Stromversorgung wird nicht überlastet. Wenn es 2030 laut Prognose 7 bis 10 Millionen Batterieautos gibt, steigt die Stromnachfrage nur um 3 bis 4,5 Prozent. Umwelt und Klima werden geschont. Schon beim heutigen kohlelastigen Strommix stößt ein E-Auto über seine Lebensdauer weniger Klimagase aus als ein brandneuer Benziner oder Diesel.

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