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Stabile Chemie-Ausbildungsbilanz

Sozialpartner betonen Attraktivität der Ausbildung.

von Redaktion

· Lesezeit 1 Minute.

Die Chemie-Sozialpartner in Rheinland-Pfalz haben stabile Ausbildungszahlen für die Branche vorgelegt. Die Vertreter der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und des Arbeitgeberverbandes Chemie Rheinland-Pfalz (AGV) betonten bei ihrem Treffen in Mainz die Vorteile der Berufsausbildung in der chemisch-pharmazeutischen Industrie. Dazu gehören auch die Hersteller von Gummiwaren und Kunststoffspezialisten.

„Viele Karrierewege mit guter Bezahlung“

„Viele junge Menschen entscheiden sich für ein Studium, weil sie glauben, dass die Verdienstmöglichkeiten dadurch besser sind. Der Blick in die Betriebe zeigt, dass die Berufsausbildung viele Karrierewege mit guter Bezahlung bietet“, so Bernd Vogler, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Chemie Rheinland-Pfalz. 2017 konnten 1.399 Ausbildungsplätze besetzt werden. Dafür liegt die Ausbildungsquote mit 5,6 Prozent erfreulich hoch. Zudem bekamen rund 70 Prozent der übernommen Azubis einen unbefristeten Vertrag.

„Die Berufsausbildung ist der Schlüssel für den dringend benötigten Fachkräftenachwuchs in den rheinland-pfälzischen Betrieben“, betonte Roland Strasser, Landesbezirksleiter der IG BCE in Rheinland-Pfalz/Saarland. „Unsere Tarifbindung ist mit ein Garant für gute Bezahlung und ermöglicht somit den Unternehmen, attraktiv für die Bewerber zu sein. Es ist gut, dass die Unternehmen sich zur Tarifbindung bekennen und gemeinsam werden wir uns weiter für eine qualitativ gute Berufsausbildung engagieren.“

Was Jugendliche von einer Ausbildung erwarten - und was Ausbilder von Jugendlichen erwarten: ein Vergleich.

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