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Jugend forscht bei der BASF

Kann ein Enzym aus Eiklar gegen antibiotikaresistente Bakterien eingesetzt werden?

· Lesezeit 2 Minuten.

Welchen Einfluss haben visuelle und akustische Reize auf unsere Lernfähigkeit? Wie beeinflussen Nanopartikel Mikroorganismen? Diesen und weiteren Fragen sind 53 Schülerinnen und Schüler aus Rheinland-Pfalz in ihren Forschungsprojekten nachgegangen.

Die Ergebnisse präsentieren sie vom 26. bis zum 28. März 2019 beim 54. rheinlandpfälzischen Landeswettbewerb von „Jugend forscht“ einer Experten-Jury sowie interessierten Besuchern.

Der Wettbewerb findet in diesem Jahr unter dem Motto „Frag nicht mich – Frag dich!“ bei der BASF SE in Ludwigshafen statt. Für die Sieger des Landeswettbewerbs geht es zum Bundesfinale von „Jugend forscht“, das vom 16. bis 19. Mai 2019 in Chemnitz stattfindet.

„Uns als BASF liegt es am Herzen, das Forschen und Entdecken junger Menschen zu fördern, ihre Neugier und ihren Forschergeist zu wecken. Deshalb engagieren wir uns auch seit mehr als fünf Jahrzehnten bei Jugend forscht“, sagt Dr. Joachim Wünn, Landespatenbeauftragter von BASF. „Wir freuen uns, auch in diesem Jahr wieder als Gastgeber des rheinland-pfälzischen Landeswettbewerbs Jugend forscht die Arbeit der jungen Forscherinnen und Forscher unterstützen zu dürfen.“ 

Bundesweit beteiligten sich in diesem Jahr mehr als 12.150 Jugendliche bei „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ mit Projekten in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik. Rheinland-Pfalz belegt mit insgesamt 1.430 Anmeldungen gemessen an den Anmeldezahlen hinter Bayern und Nordrhein-Westfalen den dritten Platz – 419 Teilnehmer bei „Jugend forscht“ und 1.011 Teilnehmer in der Juniorsparte „Schüler experimentieren“.

Optimales Segelboot und Apps für den Schulalltag

Beim Landeswettbewerb dabei sind zum Beispiel Michael Behrens und Tillmann Keller vom Otto-Schott-Gymnasium aus Mainz. Die leidenschaftlichen Segler setzten sich das Ziel, ein optimal segelndes Boot zu entwickeln, bei dem die Elektromotoren die Aufgaben des Seglers übernehmen, indem sie abhängig von Messgrößen (wie bspw. der Windrichtung) den Kurs, die Segeleinstellung und weitere Trimmmöglichkeiten am Boot ständig nachkorrigieren. Den Schulalltag mit neuen Apps zu vereinfachen und Informationen schneller zur Verfügung zu stellen – damit haben sich sowohl Simon Hessel vom Max-Planck-Gymnasium aus Trier als auch Jan Gerhards von der St. Stephanus-Realschule plus aus Nachtsheim auseinandergesetzt.

Siegerehrung mit Ministerin für Bildung

Die Teilnehmer des Landeswettbewerbs stellen am Mittwoch, 27. März, von 13.30 bis 15.30 Uhr im Foyer des Gebäudes H 201 bei BASF in Ludwigshafen ihre Projekte der Öffentlichkeit vor. In der Feierstunde am Donnerstag, 28. März, küren Landeswettbewerbsleiter Raimund Leibold und Landespatenbeauftragter Dr. Joachim Wünn ab 10.30 Uhr die Sieger. Die Grußworte sprechen Dr. Stefanie Hubig, Ministerin für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz, und Michael Heinz, Mitglied des Vorstands der BASF SE.

Die Förderung von naturwissenschaftlichen Talenten hat bei BASF eine lange Tradition: Bereits seit 1966 ist das Unternehmen Landespate des „Jugend forscht“- Wettbewerbs in Rheinland-Pfalz; das Bundesfinale wurde bereits dreimal bei BASF in Ludwigshafen ausgetragen.

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