Arbeitspolitik

"Wirtschaftliche Lage bleibt herausfordernd"

Wie es der Chemie im Land geht.

von Bernd Vogler, Hauptgeschäftsführer Chemieverbände Rheinland-Pfalz

· Lesezeit 1 Minute.

Im Gespräch: Bernd Vogler, Hauptgeschäftsführer Chemieverbände Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz konnten die Betriebe der chemisch-pharmazeutischen Industrie die Umsätze 2017 deutlich steigern. Nach zwei Minusjahren in der Chemie haben die Unternehmen diese positive Entwicklung gebraucht.

Besonders erfreulich ist, dass sich die Umsatzzuwächse nun auch auf eine deutlich stabilere wirtschaftliche Basis stützen: Es gab die erhofften Impulse von den industriellen Abnehmern in Deutschland und Europa.

                           ©Marcel Hasübert

„Ausländische Konkurrenz drückt in Markt“

Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt die wirtschaftliche Lage herausfordernd: Bei einer im Oktober 2017 durchgeführten Umfrage der Chemieverbände rechneten 74 Prozent der Mitglieder mit steigenden Arbeitskosten bei weiter starker globaler Konkurrenz.

Die Erträge bleiben unter Druck, und die Zuwächse bleiben überwiegend aus. In praktisch allen Bereichen drückt die Konkurrenz aus dem Ausland stärker in den Markt. Und dies zu ganz anderen Arbeits- und Energiekosten als in Rheinland-Pfalz.

Deshalb bleibt es weiter entscheidend, dass Kostenentwicklung und politische Rahmenbedingungen das industrielle Wirtschaften am Standort Deutschland nicht erschweren, sondern fördern. Nur so können wir den Wettbewerbern die berühmte Nasenlänge voraus sein.

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