Arbeitspolitik

"Wir müssen besonnen reagieren"

Uns machen die Strafzölle der USA Sorgen.

von Stefan Rinn, Landesleiter Deutschland Boehringer Ingelheim

· Lesezeit 1 Minute.
© Boehringer Ingelheim Pharma Gmbh & Co. KG
Foto: Boehringer Ingelheim

Die wiederholte Ankündigung der USA, zusätzliche Zölle auf Importwaren wie etwa Stahl und Aluminium einführen zu wollen, betrachten wir mit Sorge. Als international tätiges Unternehmen ist freier Handel und die regelbasierte Welthandelsordnung für Boehringer Ingelheim sehr wichtig. Die Zölle auf Medikamente und die meisten pharmazeutisch wirksamen Substanzen wurden in den USA und der EU bereits Mitte der 90er Jahre abgeschafft. Eine Wiedereinführung eines regulären Zolls auf Medikamente würde gegen WTO-Recht verstoßen. Es gibt zurzeit keine Anzeichen, dass die pharmazeutische Industrie für Importe in die USA unmittelbar mit Strafzöllen belastet werden soll.

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„Wir brauchen transatlantische Kooperation“

Die deutsche Industrie und Politik unterstützen die EU darin, auf mögliche US-Maßnahmen zu reagieren. Wir begrüßen dies, solange besonnen und WTO-konform reagiert wird, um weitere Eskalationen zu vermeiden. Zur Ausgestaltung einer Handelsordnung für das 21. Jahrhundert brauchen wir transatlantische Kooperation, nicht Konfrontation. Dazu gehört kooperativer Gestaltungswille auf beiden Seiten des Atlantiks.

Zur Homepage von Boehringer Ingelheim

Kommentar: Wie Strafzölle der Chemieindustrie schaden können

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