Arbeitspolitik

Wahlaufruf der Chemie-Sozialpartner zur Europawahl

Europa ist nicht selbstverständlich.

von Redaktion

· Lesezeit 2 Minuten.

Am 26. Mai wählen wir ein neues europäisches Parlament. Sichere Arbeitsplätze und gute Einkommen bietet nur eine starke Europäische Union. Deswegen rufen die Chemie-Sozialpartner die Menschen in Rheinland-Pfalz dazu auf, sich an der Wahl zu beteiligen.

Die chemisch-pharmazeutische Industrie in Rheinland-Pfalz exportiert 70 Prozent aller Waren. Die meisten davon in Länder der Europäischen Union. Viele Produkte werden auch importiert. „Die Europäische Union als Wirtschaftsraum schafft Wohlstand und Wachstum auch in Rheinland-Pfalz. In einer globalisierten Wirtschaft hängen unsere guten Arbeitsplätze in der Industrie auch davon ab, dass die Europäische Union funktioniert und die richtigen Weichen stellt. Wir rufen daher alle Rheinland-Pfälzer dazu auf, sich für eine starke EU an der Wahlurne einsetzen,“ betonen Bernd Vogler und Roland Strasser. Der Hauptgeschäftsführer der Chemieverbände Rheinland-Pfalz und der Landesbezirksleiter der Industriegewerkschaft Bergbau Chemie Energie (IG BCE) für Rheinland-Pfalz/ Saarland sind sich in der Bedeutung der Wahl einig. „Wir dürfen Europa nicht den Populisten überlassen. Wir brauchen ein vereintes, soziales und gerechtes Europa. Damit wir unser Europa gestalten können, zählt jede Stimme“, betont Strasser.

„Freies Europa nur als geeintes Europa erhalten“

Die Chemie-Sozialpartner rufen besonders auch die junge Generation auf, am 26. Mai wählen zu gehen. Sie erinnern daran, dass es beim Brexit-Votum eine unfassbar niedrige Wahlbeteiligung junger Briten gab – obwohl diese für den Verbleib in der EU waren. „Die EU-Wahl am 26. Mai ist ein falscher Ort für ‚Denkzettel‘ oder ‚Passivität‘. Unser freies Europa können wir nur als geeintes Europa erhalten“, unterstreicht Vogler. Die Chemie-Sozialpartner verweisen auf viele Errungenschaften: Austauschprogramme wie Erasmus verbinden Studenten aus unterschiedlichen Ländern, freies Reisen bringt junge Menschen in die europäischen Hotspots und die Wirtschaftskraft der EU schafft die Möglichkeiten der beruflichen und persönlichen Freiheit.

„Die jungen Menschen wollen in der Politik mitgestalten. Die Wahl ist der erste Schritt dazu“, sind sich Vogler und Strasser einig. Entscheidungshilfen bieten der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung und der WahlSwiper eines Berliner Unternehmens.
 

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