Arbeitspolitik

„Der Roboter nimmt uns nicht die Arbeit weg“

Wie die Arbeitsteilung zwischen Mensch und Maschine aussehen kann.

von Jutta Rump, Professorin für Personalmanagement, Hochschule Ludwigshafen

· Lesezeit 1 Minute.
Jutta Rump: Professorin für Personalmanagement in Ludwigshafen. Foto: Privat

Nimmt uns der Roboter die Arbeit weg? Die Antwort lautet: Nein! Allerdings bleibt nicht alles beim Alten in den Betrieben. Kollege Roboter und Kollege Algorithmus werden manche Tätigkeit übernehmen, vor allem Routineaufgaben. Auf der anderen Seite entstehen durch die Digitalisierung neue Arbeitsfelder. Zudem bekommen wir Zeit geschenkt, kreativ zu sein.

Weitaus stärker werden sich die Anforderungen an die Kompetenzen von Mitarbeitern wandeln. Soziale Fähigkeiten und Empathie, mit Geschwindigkeit und komplexen Aufgaben umgehen können, über den Tellerrand des eigenen Jobs schauen – all das wird an Bedeutung zunehmen.

„Bei Fortbildung ist der Einzelne gefragt“

Nicht zuletzt wird eine optimistische Grundhaltung wichtig. Diese Anforderungen werden durchaus für viele Berufe und Aufgaben gelten.

Aus- und Weiterbildung müssen dafür angepasst werden. Und wenn es um den Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit geht, ist neben der Unterstützung durch den Arbeitgeber auch der einzelne Arbeitnehmende gefragt. Da hat er eine Eigenverantwortung. Jeder sollte sich fragen, was er selbst tun kann, um ein Arbeitsleben lang lernbereit und lernfähig zu bleiben sowie veränderungsbereit und -fähig. Das ist eine wesentliche Voraussetzung, um den Wandel der Arbeitswelt für sich positiv zu gestalten.

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