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Hohe Stromkosten schaden Standort Deutschland

In China zahlen Chemieunternehmen 40 Prozent weniger für Energie. Angesichts dessen gilt es, zusätzliche Belastungen für die Unternehmen in Deutschland zu vermeiden. Es geht um Investitionen und Arbeitsplätze.

von Redaktion

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Foto: stock.adobe.com - peterschreiber.media
Teurer Strom: Hohe Energiepreise schaden dem Standort Deutschland. Foto: stock.adobe.com - peterschreiber.media

Die Strompreise sind eines der größten Wettbewerbshindernisse für den Chemie-Standort Deutschland. In den vergangenen drei Jahren haben sie sich für Großverbraucher in der Industrie mehr als verdoppelt. Das führt zu einer enormen Kostenbelastung in den heimischen Werken, die mancherorts schon zur Stilllegung von energieintensiven Anlagen geführt hat.

Quelle: BAVC

Quelle: BAVC
Hohe Energiekosten schaden aber vor allem dem Standort Deutschland insgesamt. Anderswo finden die Unternehmen deutlich attraktivere Bedingungen vor: Waren etwa China und Deutschland 2019 beim Strompreis noch gleichauf, zahlt die Chemieindustrie dort inzwischen 40 Prozent weniger für Energie – ein wichtiger Faktor, wenn es um Entscheidungen über Investitionen und Arbeitsplätze geht. Angesichts der hohen Energiekosten gilt es nun, zusätzliche Belastungen für die Unternehmen zu vermeiden. 

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