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„Entlastung bei Bürokratie“

Hersteller von Körperpflege und Kosmetika müssen dringend entlastet werden, kommentiert Branchenvertreter Thomas Keiser.

von Thomas Keiser

· Lesezeit 1 Minute.
Pocht auf schnelle Hilfe für Unternehmen: Thomas Keiser, Geschäftsführer Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW). Foto: IKW

Zahnpasta und Shampoo sind im Alltag unverzichtbar. 14,3 Milliarden Euro gaben Verbraucherinnen und Verbraucher hierzulande im vergangenen Jahr für Körperpflege und Kosmetika aus – 5,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Somit hat Deutschland den mit Abstand größten Anteil am europäischen Gesamtmarkt von über 100 Milliarden Euro Umsatz, vor Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien. Damit – und durch die hohe Alltagsrelevanz ihrer Produkte für Verbraucherinnen und Verbraucher – zählt die Branche zu den wichtigen Säulen des privaten Konsums und war bisher relativ krisenresistent.

Die Preise der Rohstoffe für Kosmetik und Körperpflegemittel sind aber dramatisch gestiegen. In einer aktuellen Umfrage unter unseren Mitgliedsunternehmen nannten 82 Prozent die Kostenlasten als größte wirtschaftliche Herausforderung.

Über die Hälfte führte die schwierige Rohstoffbeschaffung und gestörte Lieferketten an. Hinzu kommt der erhöhte Aufwand durch immer mehr Regulierung und Bürokratie. Schnelle Entlastung, Bürokratieabbau und Augenmaß bei der Regulierung sind jetzt gefordert.

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