Chemie-Faktencheck

So hilft die Corona Warn-App im Kampf gegen das Virus

Wie das Nachverfolgen von Infektionsketten und Risikobegegnungen funktioniert.

von Robyn Schmidt

· Lesezeit 1 Minute.
Wichtige Anwendung: Die Corona-App der Bundesregierung. Foto: PhotoGranary - stock.adobe.com

Kontakte reduzieren, Maske tragen und Abstand halten sind nicht die einzigen Mittel, mit denen wir zur Eindämmung der Corona-Pandemie beitragen können. Auch mit der Nutzung der Corona-Warn-App der Bundesregierung helfen wir. Die App warnt Nutzer, wenn sie sich längere Zeit in der Nähe Infizierter aufgehalten haben, macht Infektionsketten so nachverfolgbar und hilft, eine mögliche unwissentliche Weitergabe des Virus zu vermeiden.

Wie die Corona-Warn-App funktioniert

Sind Handys, auf denen die App installiert ist, nah beieinander, tauschen sie per Bluetooth Zufallscodes aus und „erinnern“ sich so an ihre Begegnung. Persönliche Daten werden nicht gespeichert.

Was tun bei einem positivem Corona-Test?

Einen positiven Test müssen die Nutzer in der App eintragen. Damit niemand falsche Ergebnisse einträgt, vergibt das Gesundheitsamt einen QR-Code oder eine TAN, mit der man die Meldung freischaltet.

Wie reagiere ich, wenn die Corona-Warn-App „erhöhtes Risiko“ anzeigt?

Welches Risiko angezeigt wird, hängt unter anderem davon ab, wie lange und wie nah man mit einer infizierten Person in Kontakt war. Bei niedrigem Risiko müssen Nutzer nichts tun. Meldet die App ein erhöhtes Risiko, sollten Nutzer zu Hause bleiben und mit dem Hausarzt, dem ärztlichen Bereitschaftsdienst oder dem Gesundheitsamt telefonisch das weitere Vorgehen absprechen. Ein automatisches Recht auf einen Corona-Test entsteht durch eine Risikobenachrichtigung nicht.

Wie wird die Corona-Warn-App genutzt?

Stand 20. November gab es knapp 23 Millionen Downloads der Warn-App. Seit dem Start haben mehr als 74.500 Nutzer ihr positives Testergebnis geteilt.

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