Chemie einfach erklärt

Schädlicher Zucker

Was Zucker mit den Zähnen macht und warum er dem Gebiss schadet.

von Janis Berling

· Lesezeit 1 Minute.
Achtung, Kamelle: Die fünfte Jahreszeit ist nicht unbedingt eine gute Zeit für unsere Zähne. Foto: Imago Images - Benjamin Horn

Streng genommen macht nicht der Zucker selbst unsere Zähne kaputt. Im Zahnbelag befinden sich allerdings karieserzeugende Bakterien. Diese eigentlich harmlosen Bazillen wandeln Zucker in eine Säure, die unseren Zahnschmelz angreift und Karies erzeugen kann. Zudem verändert Zucker den pH-Wert in unserem Mund. Essen wir süß, wird unsere Mundflora saurer. Dadurch werden Mineralien aus unserem Zahnschmelz herausgelöst, was ihn löchrig und anfällig für Zahnfäule macht.

Was kann man für gesunde Zähne tun? Das Beste und Einfachste: Zähne putzen. Die Bundesärztekammer empfiehlt grundsätzlich, zweimal täglich für zwei bis drei Minuten zu putzen. Wichtig ist, fluoridhaltige Zahnpasta zu benutzen. Sie fördert die Mineralisierung und repariert mithilfe chemischer Reaktionen mikroskopische Schäden am Zahnschmelz.

Zudem empfehlen viele Ärzte, Zahnseide oder Interdentalbürsten zu nutzen, um die Zahnzwischenräume zu reinigen. Die tägliche Verwendung kann leichten Zahnfleischentzündungen vorbeugen.

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