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Gesichtsauthentifizierung mit Hightech von Trinamix

Mit biometrischer Gesichtserkennung können User:innen komplett auf Nummer sicher gehen. Die innovative Lösung des Start-ups Trinamix lässt sich weder durch ultraechte Masken noch durch Deepfakes foppen.

von Elke Bieber

· Lesezeit 1 Minute.
Gesichtsauthentifizierung auf Nummer sicher: Die Hightech-Lösung von Trinamix lässt sich auch durch ultraechte Masken nicht täuschen. Foto: Daniel Roth

Die Gesichtsauthentifizierungstechnologie des jungen Ludwigshafener Unternehmens Trinamix setzt auf einen Liveness-Check.Sie basiert auf der patentrechtlich geschützten Beam Profile Analysis. Dies ist ein aktives Messprinzip, das auf der Kombination von Hardware und Software aufbaut: Das zu vermessende Objekt wird von einer Lichtquelle beleuchtet, die ein regelmäßiges Punktmuster aussendet. Die Reflexion jedes Lichtpunktes wird von einer Infrarot-Kamera erfasst und mit eigens erstellten Algorithmen analysiert.

Haut hat ein spezifisches Strahlprofil, das sie von anderen Materialien unterscheidet

Dem spezifischen Strahlprofil entnehmen diese Algorithmen Informationen über das Oberflächenmaterial des Messobjekts - in diesem Fall: der lebendigen Gesichtshaut. Hier wird die Unterscheidung zwischen menschlicher Haut und anderen Materialien, etwa einer Maske oder einem Deepfake aus Pixeln, genutzt, um die Lebendigkeit eines Benutzers zu überprüfen. Alle Überprüfungsschritte dauern weniger als 250 Millisekunden. Das ermöglicht eine bequeme, kontaktlose Benutzerauthentifizierung in Echtzeit.

Ein weiterer Clou: Die Mini-Hardware ist von außen unsichtbar hinter dem OLED-Display des Smartphones verborgen. Einem eleganten Geräte-Design steht damit nichts mehr im Weg. Die berühungsfreie Gesichtsauthentifizierung mit Liveness-Check lässt sich auch in anderen Geräten und Zugangssperren einrichten, zum Beispiel beim Zugang zu Autos, Gebäuden oder Geldautomaten. 

Trinamix ist eine Tochter der BASF. Das 2015 Unternehmen zählt inzwischen rund 550 Patente und Patentanmeldungen. Was ihn antreibt, weiter nach Ideen, Anwendungen und Marktchancen zu suchen, beschreibt Gründer Ingmar Bruder im Interview.

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