Schwarzes Brett

Evonik macht Ausbildung digital

von Redaktion

· Lesezeit 3 Minuten.
29 Azubis in Worms erhalten Tablet zum Ausbildungsstart.

Am Standort Worms von Evonik haben am 1. September 29 neue Auszubildende ihre berufliche Karriere begonnen: 15 Chemikanten, vier Produktionsfachkräfte Chemie, ein Werkfeuerwehrmann, drei Elektroniker für Automatisierungstechnik und sechs Industriemechaniker starteten in den Beruf. 

„Wir freuen uns, dass sich die Jugendlichen für eine Ausbildung bei uns entschieden haben. Eine gute Ausbildung sichert die Zukunft des Unternehmens und ist Grundlage für die weitere berufliche Entwicklung der Jugendlichen“, sagt Ausbilder Andreas Ackermann, der die neuen Azubis gemeinsam mit seinen Kollegen an ihrem ersten Arbeitstag am Standort Worms begrüßt. Standortleiter Robert Weber ergänzt: „Ausbildung hat bei Evonik schon immer einen hohen Stellenwert. Mit der Qualität unserer Ausbildung sichern wir uns unsere Fachkräfte von morgen.“

 

Vernetzung von Ausbildungs- und Arbeitswelt
 

Allen Auszubildenden des Jahrgangs 2017 stellt Evonik ein Tablet zur Verfügung. Evonik setzt seine Digitalisierungsstrategie konsequent um. Dazu vernetzt der Konzern Ausbildungs- und Arbeitswelt und qualifiziert seine Nachwuchskräfte für die Bewältigung künftiger Herausforderungen. „Wir bauen die Vorreiterrolle von Evonik bei der Digitalisierung in der chemischen Industrie weiter aus und leisten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens“, sagt Thomas Wessel, Personalvorstand und Arbeitsdirektor von Evonik. „Das Lernen selbst durchläuft eine tiefgreifende Änderung. Die bisherige Trennung zwischen Theorie und Praxis verschwindet immer mehr. Diese Entwicklung wollen wir als Chance für modernes Lernen aktiv nutzen.“   

Welche Pumpe setze ich für welchen Zweck sinnvollerweise ein? Wie finde ich die richtige Dichtung für Flanschverbindungen? Derartige Fragen müssen die fast 2.000 Auszubildenden bei Evonik in ihren Abschlussprüfungen beantworten. Im neuen Ausbildungsjahr erhalten sie per Tablet digital Zugriff auf über 10.000 Prüfungsfragen und -antworten sowie auf hunderte speziell aufbereitete interaktive Lernmedien, mit denen sie betriebliche Arbeitsabläufe virtuell nachvollziehen können. Den Nachwuchskräften wird so praxisnah individuelles Lernen ermöglicht – unabhängig vom Lernort, der Lernzeit und dem Lehrplan der Berufsschulen. Zusätzlich können die Auszubildenden mit der Evonik-Learning-App spielerisch lernen. 

Auch die neuen Azubis in Worms nehmen demnächst ihr Tablet in Empfang. Zuvor aber starten sie zu einem einwöchigen Einführungsseminar nach Altleinigen. Dort steht das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund. Die frisch gebackenen Azubis lernen in Teamarbeit gemeinsam mit Verantwortlichen aus verschiedenen Bereichen und den Ausbildern das Unternehmen kennen und erarbeiten wichtige Grundlagen für ihre künftige Arbeit.

 

Mehr als 500 neue Azubis deutschlandweit
 

Zum 1. September haben deutschlandweit über 500 junge Frauen und Männer eine Berufsausbildung bei Evonik begonnen. 435 von ihnen qualifiziert das Unternehmen für den eigenen Bedarf. Mehr als 70 weitere Jugendliche bildet das Unternehmen im Auftrag anderer Firmen aus. 

Zum Stichtag 31. Dezember 2016 zählte Evonik rund 1.950 Nachwuchskräfte. Sie sind an 17 Standorten in mehr als 40 anerkannten Berufen und kooperativen Studiengängen in der Ausbildung. 2016 hat Evonik rund 69 Millionen Euro in die Ausbildung seiner Mitarbeiter investiert. Mit rund acht Prozent liegt die Ausbildungsquote von Evonik deutlich über dem deutschen Durchschnitt. „Die weiterhin hohe Ausbildungsquote zeigt, dass Evonik als Arbeitgeber zu seiner Verantwortung für die berufliche Bildung junger Menschen steht“, sagt Ralf Hermann, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats von Evonik.

Wie die Chemiebranche im Land die Chancen der Digitalisierung nutzen will, erfahren Sie hier.

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