Gas sparen – im Netzwerk geht's!

Ein Kommentar.

von Steffen Joest, Leiter der Geschäftsstelle Initiative Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerke

· Lesezeit 1 Minute.

Gasknappheit, Preissteigerungen und Rezessionssorgen – der Druck auf Energie- und Kosteneinsparungen in der Industrie steigt. Viele Betriebe wollen Tempo machen, doch welche Maßnahmen helfen weiter?

Eine Antwort auf diese Frage gibt die Initiative Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerke. 2014 gegründet von Bundesregierung und deutscher Wirtschaft, hilft sie Unternehmen, sich in Netzwerken zu organisieren, Einsparziele zu formulieren und sie gemeinsam zu erreichen. Bisher sind über 300 Netzwerke in der Initiative registriert.

„Ein starker Hebel für die gasintensive Chemiebranche“

Ende 2021 wurden die quantifizierbaren Maßnahmen von 182 Netzwerken ausgewertet. Das Ergebnis: Endenergie-Einsparungen von in Summe 5,59 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr. Dabei setzten 17 Prozent der Maßnahmen beim Erdgas an, etwa im Bereich Wärmerückgewinnung und Prozesswärme. Ein starker Hebel, gerade für die gasintensive Chemieindustrie, aus der bereits 51 Unternehmen an der Initiative teilnehmen.

Auch Betriebe, die sich jetzt der Initiative anschließen, können von diesem Know-how profitieren. Gas sparen, Kosten senken und die Energiekrise bewältigen – gemeinsam ist es möglich.

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