Weihnachtsdorf Waldbreitbach

Freizeit-Tipps

Weihnachtsmärkte in Rheinland-Pfalz: Unsere Geheimtipps

Idyllische Märkte für einen besinnlichen Familienausflug.

von Robyn Schmidt

· Lesezeit 4 Minuten.

Wer dem Geruch von Glühwein und Maronen folgt, landet in diesen Wochen früher oder später in einem Winterwunderland aus Holzhütten, Handwerk und Heiterkeit. Wir haben einige der schönsten Weihnachtsmärkte in Rheinland-Pfalz für Sie herausgesucht. Eine noch größere Auswahl finden Sie in diesen aktualisierten Übersichten.

Deidesheimer Advent

Die Lichter des Weihnachtsmarktes von oben betrachten – das geht beim Deidesheimer Advent am zweiten und dritten Adventswochenende, wenn das historische Riesenrad „Alte Liebe“ Besucher in die Höhe trägt. Wer lieber am Boden bleibt, wird an allen vier Wochenenden nicht enttäuscht werden. Um die Qualität des ausschließlich aus der Gemeinde stammenden Glühweins brauchen sich die Gäste keine Sorgen zu machen, schließlich wurde die Stadt Deidesheim vom Deutschen Weininstitut zum „Höhepunkt der Weinkultur“ ausgerufen. 114 Stände versorgen die Gäste mit Essen, Getränken und Geschenken, dazu gibt es ein buntes kulturelles Programm. Kinder können in der Kinderbackstube ihr kulinarisches Geschick üben oder die Tiere im Stall am Stadtplatz besuchen.

Alle vier Adventswochenenden

www.deidesheim.de

Märchen-Weihnachtsmarkt Ober-Hilbersheim

Ganz märchenhaft wird es am zweiten Adventswochenende in Ober-Hilbersheim. Dort öffnet der verträumte Weihnachtsmarkt bereits zum 32. Mal für zwei Tage seine Tore. Wie jedes Jahr führt die städtische Jugendtheatertruppe ein Märchen auf – dieses Jahr „Die Bremer Stadtmusikanten“. Dazu kommen Auftritte zahlreicher Chöre, ein Besuch des geschenkebehangenen Nikolaus und Kunsthandwerk von rund 100 Ausstellern. Sie bieten alles zwischen Seidenmalerei und Goldschmiede, Drechselarbeit und Öko-Mode. Besonders zu empfehlen: der Glühwein von heimischen Winzern.

7. und 8. Dezember

www.ober-hilbersheim.de

Weihnachtsmarkt Cochem

Der Cochemer Weihnachtsmarkt

In Cochem steht dieses Jahr ein ganz besonderes Adventszelt – nämlich ein gläsernes. So können die Besucher gleichzeitig die Wärme des Zeltes und den Blick auf das winterliche Treiben rundherum genießen. Und dieser Blick sollte aufmerksam sein, denn es ist einiges los: Jedes Wochenende steht unter einem eigenen Motto. Erst wird’s märchenhaft, dann reisen die Gäste ins Mittelalter und am dritten Adventswochenende steht alles im Zeichen des Essens. Am Schlusswochenende lässt ein Feuerwerk den Himmel über den Moselschleifen erstrahlen. Auch lohnt sich ein Spaziergang entlang der beleuchteten Flusspromenade mit einer Tasse weißen Glühweins, einer regionalen Spezialität.

29. November bis 22. Dezember

www.cochem.de

Thomas-Nast-Nikolausmarkt Landau

Der in Landau geborene Thomas Nast war ein berühmter Zeichner und Karikaturist. Kein Wunder also, dass auch der nach ihm benannte Weihnachtsmarkt ganz im Zeichen der Kunst und des Handwerks steht. In Pavillons stellen dieses Jahr 33 Künstler ihre Werke aus, sei es Malerei, Glasbläserei oder Töpferei. Selbst die Lebkuchen sind ganz individuell gestaltet. An acht Ausschankstellen warten Glühwein und Feuerzangenbowle. Und auch den Kindern wird nicht langweilig:

Sie können in der Kinderbackstube ihr eigenes Weihnachtsgebäck zubereiten oder in der Schreibstube einen Brief an das Christkind verfassen.

28. November bis 22. Dezember

www.landau-tourismus.de

Weihnachtsmarkt Trier

Wer im Dezember Trier besucht, hat die einmalige Gelegenheit, die Royals zu treffen: Denn auf dem Weihnachtsmarkt befindet sich die Residenz der deutschlandweit einzigen „Glühweinkönigin“. Sie hat sich einen guten Ort ausgesucht: Vor der Kulisse des Trierer Doms bieten rund 90 hölzerne Hütten alles, was das königliche Herz begehrt. Glühwein und Leckereien füllen die Mägen, ein täglich wechselndes Unterhaltungsprogramm mit Puppentheater und Star-Tenor Thomas Kiessling erfreut Ohren und Herzen.

22. November bis 22. Dezember

www.trierer-weihnachtsmarkt.de

Weihnachtsdorf Waldbreitbach

Das Weihnachtsdorf Waldbreitbach

Waldbreitbach beschränkt sich in der Adventszeit nicht auf einen Weihnachtsmarkt. Der komplette Ort wird ab dem 29. November zum „Weihnachtsdorf“. Mit einem Fackelzug geht es los, danach lädt die gesamte Gemeinde zum weihnachtlichen Erkunden ein: etwa den „Stern von Bethlehem“, einen zwei Kilometer langen, mit 3.500 Glühbirnen und über 30 Krippen bestückten Wanderweg. Oder die im Guinnessbuch der Rekorde vertretene Naturwurzelkrippe aus 1.000 mühsam zusammengetragenen Wurzeln. Außerdem gibt es in der Gemeinde eine schwimmende Krippe auf der Wied, einen schwimmenden Adventskranz mit acht Meter Durchmesser und eine festliche Weihnachtsillumination mit fast 10.000 LEDs. Einen „klassischen“ Weihnachtsmarkt richtet Waldbreitbach auch aus: am zweiten und dritten Adventswochenende.

30. November bis 26. Januar, (Weihnachtsmarkt am 7., 8., 14. und 15. Dezember)

www.weihnachtsdorf-waldbreitbach.de

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